| Worauf sollte man bei der Wahl eines
Fitnessstudios achten? |
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| In Deutschland gibt es rund 6.000
Fitness-Studios, und trotz des großen Angebots fällt es oft schwer,
das richtige zu finden. |
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| Das, was immer passen muss, ist die Atmosphäre.
Man erkennt oft schon beim Betreten ob der Funke überspringt und das Studio
vom Ambiente her gefällt. Der erste Eindruck ist sehr wichtig, und deshalb
sollte man sich alle Räume vom Studio anschauen. Ist die Gerätefläche
so bemessen, dass ausreichend Platz zwischen den Geräten ist? Und haben die
Kursräume auch für eine größere Anzahl Teilnehmer Platz?
Wie ist es mit dem Licht, der Luft und der Klimatisierung? Dicke Be- und Entlüftungsrohre
bedeuten nicht unbedingt, dass auch nach dem dritten Powerkurs immer noch
ausreichend Sauerstoff und eine angenehme Temperatur im Kursraum vorhanden sind. |
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Und zum ersten Check gehört auch ein
Blick in die Umkleiden und Duschen. Neben einem falschen Training an den Geräten
lauert hier oft eine andere Gefahr für die Gesundheit: Pilze und Bakterien.
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| Auch zur späten Abendstunde müssen
immer noch ausreichend hygienische Verhältnisse vorzufinden sein. Auf jeden
Fall sollte man sich das Studio zu der Zeit anschauen, zu der man auch regelmäßig
trainieren möchte. |
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Darüber hinaus ist es natürlich
wichtig, dass das Studio eine Betreuung in Form von Trainern präsent hat,
die bei Bedarf als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und mit fundierten
Trainingsplänen und Tipps aus- und weiterhelfen können, denn letztlich
geht es ja um das richtige Training. Gut ausgebildete Trainer fragen gleich zu
Beginn nach Wünschen und Zielen der Sportler (z.B. starker Rücken,
mehr Ausdauer, dauerhaft abnehmen, gute Figur, einfach entspannen oder Spaß
am Sport) und helfen ihnen dabei, einen individuellen Trainingsplan zu
erstellen. Bei den Flächentrainern
wird schon fast selbstverständlich von entsprechenden Qualifikationen
ausgegangen. Aber wie steht es mit den Kurstrainern? Auch wer einen Kurs gibt,
und sei es "nur" Rückenschule, sollte eine fundierte Ausbildung
absolviert haben. Schließlich vertraut sich das künftige Mitglied
auch den Kurstrainern an und muss davon ausgehen können, dass es sich dabei
um eine Fachkraft handelt. | |
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Kursräume sollten unbedingt durch
modernste Technik vom Fußboden (Aerobic-Schwingboden) über die Licht-
und Musikanlage bis hin zur Schallisolierung (wenn's mal lauter wird) und einer
Klimatisierung verfügen, in denen es den Trainern - je nach Kursart - möglich
ist, die Schlüsselelemente ihrer Ausbildung "Choreographie, Technik,
Coaching, Connecting und Fitness Magic" umzusetzen. Vorsorge für eine "kleine
Reinigung" zwischen den Kursen sollte geschaffen sein, so dass der
Teilnehmer am Entspannungskurs nicht barfuß im Schweiß des
vorherigen Spinningfahrers stehen muss. Teppichboden hat in Fitnessstudios, dort
wo Schweiß tropft, aus hygienischen Gründen nichts zu suchen (oder
besser gesagt: "Es ist einfach nur ekelhaft"). |
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| Zu guter Letzt ist natürlich auch das
bereits trainierende Publikum und die Tarifauswahl entscheidend. Eine Mischung
von jung und alt, dick und dünn, fit und unfit ist immer noch das beste.
Bei den Tarifen sollte für die unterschiedlichen Trainingsintensitäten
(häufig, selten oder saisonbedingt), aber auch für Schüler,
Studenten und Senioren etwas passendes zu finden sein. |
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Zum Schluss:
Bewegung stärkt das Immunsystem, beugt Alltagskrankheiten wie z.B. Rückenproblemen
vor, hilft überflüssige Pfunde abzutrainieren und nach einem
stressigen Arbeitstag abzuschalten. Das alles sollte Ihr künftiges Studio
ermöglichen.
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